Eine der schönsten Bastionen ist die Kulturbastion in Torgau und die findet man dort an der “Straße der Jugend”, was für einen Ortsfremden eigentlich schon ein ganz guter Hinweis sein sollte. Am vergangenen Freitag fanden sich dort fünf Grüppchen der jungen, kulturell ambitionierten Rock- und PopMusik ein. Twin plane orchestra aka Café Gatsby, Peter Piek, …Auch!, PleinAir und Yoursort betraten in der eben genannten Reihenfolge die Bühne. Ein technisches Problem zwang das twin plane orchestra leider bereits nach dem ersten Song zum Abbruch. Ein relativ wichtiges und spezielles Kabel gab bereits vor Veranstaltungsbeginn den Geist auf und machte trotz Versuch den Auftritt unmöglich. Bei den anderen vier Gruppen gab es keine unvorhergesehenen Probleme. Letzendlich überzeugte die Band …Auch! in der Gesamtwertung, die einges an Showelementen boten und wahrscheinlich durch die Tüte Bühnenerfahrung mehr sich gegen die anderen ebenfalls sehr guten Bands durchsetzten.
Der Samstag führte uns nach Olbernhau. Die Bands traten in der Reihenfolge Maze, Tears of Kali, Pure Rain, Skaropramen und Lord Green auf. Durch die verschiedenen Musikstile, die von Funky-Fusion-Blues-Rock über Ska bis hin zu Moshcore reichten, ergab diese durch Los entschiedene Reihenfolge eine sehr schöne Abenddramatik. Der Saal vom Theater Variabel im Rittergut Olbernhau wurde an diesem Abend von über 150 Gästen besucht, was wir unter anderem auch für einen gelungenen Abschluss der 15 Lokalausscheide halten. Das Gesamtergebnis zeigte wieder einmal mehr, dass die guten Bands im Sachsenlande nicht rar gesät sind. Mit knappen Vorsprung vor den Verfolgern siegte die Band, die sich bei der Namensfindung auf originelle Weise vom Hopfen-Gersten-Saft inspieren ließen. Verdientermaßen, muss man aber auch sagen, da die Band ihr Publikum sehr gut in Bewegung setzte und dieses sich nach den 30 Minuten Skaropramen nur schwer davon überzeugen ließ, dass die Wettbewerbszeit bereits vorüber ist.
Zum Schluß noch einmal einen herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern des Wochenendes und besonders großer Dank auch an die Kulturbastion in Torgau, sowie dem Jugend- und Kulturzentrum Rittergut in Olbernhau.
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